Zimmervoliere
 
Als unsere Wellibagage auf 4 angewachsen war und wir auch wieder eine Katze wollten, nachdem unsere überfahren worden war, entschlossen wir uns, den Vögeln eine Voliere zu bauen. Ich fand es auch nicht besonders schön, dass die Wellis nach und nach unser Wohnzimmer zernagten. Also schauten wir im Internet und wurden auch fündig, wie sowas aussehen könnte. Wir entschlossen uns, als Grundmodell das IKEA-Ivar-Regal zu nehmen.

Die Voliere ist 1,80 m lang und der Vogelteil 50 cm hoch und auch tief. Die Rückwand besteht aus Makrolon, genauso wie der untere Teil zum Herausklappen aus Makrolon besteht. Das ist die Luxusvariante von Plexiglas. Es lässt sich besser bearbeiten, da es nicht so spröde ist (das Gewinde für die Scharnier-Befestigungsschrauben ist z.B. direkt in das Material geschnitten), ist aber sehr teuer. Da mein Mann zu dieser Zeit in einer Maschinenbaufirma arbeitete, kam er günstig an Reststücke heran.

In der Mitte haben wir einen Einschubschlitz gelassen. Dort kann man eine dünne Platte (Hartfaser) hineinschieben, um so die Voliere in 2 Hälften zu teilen. Dies ist hilfreich, wenn man sauber macht und die Vögel dabei keinen Freiflug haben können. Sie werden dann nicht gestört. Bewährt hat sich die Trennung auch, wenn man einen Vogel einfangen muss, da der Raum, in dem Vogel sich dann noch bewegen kann, ja nur noch halb so groß ist.

Bei unserer Variante ist es ungünstig, Sand als Einstreu zu verwenden, da er leicht herausfallen würde durch die Schlitze. Statt dessen lege ich Zeitung rein, die sowieso bei uns da ist. Sand bekommen die Wellis in einem extra Napf. Zeitung hat den Vorteil, dass weniger Dreck anfällt und man sich wunderbar den Kot anschauen kann.

Die beiden Gitterfronten sind jeweils nach oben aufklappbar, der Teil aus Makrolon, wie erwähnt, nach unten. Das vordere Gitterteil besteht aus einem Leistenrahmen. Auf diesem wurde dann mit dem Tacker das Gitter befestigt, und darauf die Abdeckleisten geschraubt. Genauso wurde das Gitter auch an den Seiten und oben angebracht.
 
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Baustadium
  am Platz
  Fressnapfreihe
  Vorderansicht
Über der Voliere ist eine Leuchtstofflampe mit elektronischem Vorschaltgerät angebracht, welche, mit Welliaugen gesehen, nicht flackert (mit normalem Vorschaltgerät geht das Licht in der Sekunde 100mal an und aus, und das sehen die Vögel) und das Tageslichtspektrum wiedergibt (spezielle Röhre). Erhältlich ist so eine Lampe im Internet oder beim Elektrofachhändler.
Ratschlag:
Schaltet die Lampe am Besten mit einer Zeitschaltuhr ein und aus!

Wenn Fragen sind, die den Bau der Voliere betreffen, dann scheut euch nicht, uns eine Mail zu schicken. Wir beantworten gerne alle Fragen, wenn es zu kompliziert wird, auch per Telefon.